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Oberliga NRW, Saison 10/11, 28.11.2010 |
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VfB Speldorf - VfB Homberg 0:3 Mülheim, Ruhrstadion (372 Zuschauer) |
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Mit einigermaßen gesunden Waden und einem gut getakteten Nahverkehr schafft man es von der Sportanlage in Ückendorf zum Ruhrstadion in Mülheim-Styrum in weniger als einer Stunde. Trotz der recht übersichtlichen Zuschauerzahl von 372 Zahlenden gab es am einzigen Einlass eine kleine Schlange, so dass wir (Miss Zentralschweiz war mit am Start) den Anpfiff nur akustisch wahrnahmen, da das übereifrige Sicherheitspersonal reges Interesse an den Inhalten unserer Rücksäcke zeigte. Das Ruhrstadion zu Mülheim ist die neue Heimat des VfB Speldorf, da deren altes Stadion (am Blötter Weg) für schlappe zwei Millionen Euro verscherbelt wurde. Bis auf die alte Haupttribüne ist der Umbau des Ruhrstadions nicht gerade gelungen. Ein Gitterzaun behindert die Sicht auf den Kunstrasenplatz und das trotz der einigermaßen hohen Wälle auf denen man stehen kann. Das Stadion ist eingekeilt zwischen der A40 und der Bahnstrecke zwischen Duisburg und Essen und war früher die Heimat des 1. FC Mülheim (von 1974 bis 1976 2. Bundesliga, heute Bezirksliga) und bis vor kurzem von Galatasaray Mülheim (Pleite 2008). Insgesamt fasst das Stadion heute ca. 6.000 Zuschauer (früher soll es gar für 20.000 gereicht haben), wobei so viele gegenwärtig nicht mehr kommen werden. Der VfB Speldorf ist ein Mülheimer Stadtteilverein, der 1919 aus der Fusion zwischen dem SC Preußen und BV Rheinland Speldorf entstand. In den 80er Jahren spielte der Klub schon einmal in der Oberliga (damals noch dritthöchste Spielklasse) und nach dem Aufstieg im Sommer ist er dort auch wieder angelangt. Sportlich sieht es gar nicht mal schlecht aus für die Mülheimer (oberes Mittelfeld) im Gegensatz zum VfB Homberg (Stadtteil von Duisburg), der einsam am Ende der Tabelle zu finden ist. Warum die Einen unten und die Anderen oben stehen war allerdings nicht ganz klar. Der Gast, in Seuchenfarben, war die bessere Mannschaft und gewann verdient mit 3:0, wobei das erste Tor des Tages aus einem Handelfmeter resultierte, der zumindest fragwürdig war. Aber drauf geschissen! Tore: 0:1 (30. Min.) Attris, 0:2 (80. Min.) Bougjdi, 0:3 (85. Min.) Milaszewski |
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Tageskilometer: 554 km mit der Bahn von Gelsenkirchen über Mülheim zurück nach Berlin Saisonkilometer: 36.915 km (7.196 km Flugzeug, 9.084 km KFZ, 20.635 km Bahn) zum Vergleich 09/10: 59.940 km: (8.914 km Flugzeug, 24.610 km Bahn, 21.416 KFZ) |
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