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Uckermark
Irgendwo
auf dem Weg zwischen Berlin und Stettin, ups – ich meine natürlich Szczecin
liegt das kleine Städtchen Prenzlau. Auch auf die Gefahr hin mich zu
wiederholen: die Städteplaner haben auch hier das Kunststück aufs Reißbrett
gezaubert, dass sie den Bahnhof nach ganz oben und das Stadion nach ganz
unten legten. So galt es erneut die maximale Strecke durch die Stadt
zurückzulegen um zum Platz der Glückseeligkeit zu gelangen. Aber anders als
in vielen anderen Orten lohnt sich hier der Spaziergang durch die Stadt.
Zuerst kommt man durch die ausgestorbene Innenstadt, passiert das
Wahrzeichen - die Marienkirche - und flaniert schließlich auf dem Uferweg
des Unteruckersee dem Uckerstadion entgegen. Errichtet wurde die
Wettkampfstätte Ende der 20er Jahre und vor ein paar Jahren komplett
saniert. Herausgekommen ist eine kleine überdachte Haupttribüne mit
ordentlichen Betonstufen links und rechts davon. Der Verein der heute
Rot-Weiß heißt wurde 1949 als Blau-Weiß Prenzlau gegründet und spielte in
der DDR unter den Namen Motor, BSG Lokomotive und BSG/Armaturen Prenzlau
(Trägerbetrieb VEB Armaturenwerk Prenzlau) in den Bezirksligen, später dann
auch einige Jahre in der DDR-Liga. Nach der Wende startete er zunächst in
der Oberliga und ist mittlerweile (wieder) in der Landesliga angelangt. Als
Aufsteiger empfing er an diesem Nachmittag den Verbandsliga-Absteiger aus
Schwedt, der auch nicht sonderlich pralle in die Saison gestartet ist. Für
die Schwedter begann das Spiel verheißungsvoll mit einer frühen Führung
durch einen Distanzschuss, bei der Keeper eine ziemlich unglückliche Figur
machte. Das sehr ansehnliche Spiel gewann anschließend an Fahrt und beide
Teams hatten gute Möglichkeiten weitere Tore zu erzielen. Aber erst gegen
Ende der ersten Halbzeit gelangen den Hausherren erst der Ausgleich und
anschließend die Führung. Im zweiten Durchgang drängten die Gäste auf den
Ausgleich, allerdings vergebens.
Tore: 0:1 (10. Min.)
Duckert, 1:1 (35. Min.) Persecke, 2:1 (45. Min.) Persecke |