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UEFA-Cup, Saison 08/09, 23.10.2008 |
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FC Schalke 04 - Paris Saint-Germain F. C. 3:1 Hamburg, Arena (48.919 Zuschauer, offiziell) |
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Im August bot die Deutsche Bahn zusammen mit einem prominenten Online-Auktionshaus Fahrkarten an, die bis Ende Oktober gültig und nur an Freitagen nicht nutzbar waren. Rund 3.000 Tickets wurden zum allgemeinen und lustigen Bieten freigegeben. Am Ende gingen die begehrten Güter zwischen 100 und 150 Euro über die virtuelle Ladentheke. Direkt danach wurden die gleichen Fahrkarten zum Fixpreis von 66 Euro verschleudert und das böse Wort „Betrug“ prasselte auf die kommerzielle Allianz des Bösen nieder. Spätestens jetzt fragt sich der geneigte Leser was derlei Geschreibsel mit dem UEFA-Cup-Spiel der Blauen gegen die Pariser zu tun hat. Da nur noch sieben Tage zwischen dem Match und dem letzten Gültigkeitstag der Fahrkarten lag, gab es beim bereits erwähnten Online-Auktionshaus Angebote ohne Ende und für kleines Geld flatterten die begehrten Tickets (darunter auch ein Wien-Special) in den heimischen Briefkarten. Da nebenbei noch ein paar Urlaubstage weggeballert werden mussten, hieß es trotz der dämlichen Anstoßzeit (18:15 Uhr) wieder einmal: Auf zum schönen Emscherstrand! Einem pünktlichen Erscheinen vor Ort stand die ewige Verspätungsproblematik der zukünftigen Aktiengesellschaft im Wege und so konnte die frühe 1:0-Führung nur akustisch im Treppenaufgang vernommen werden. Um 18:30 Uhr konnte ich mir dann endlich einen der noch mindestens 20.000 freien Schalensitze aussuchen und mich ganz dem Treiben auf dem Rasen und in den Fanblöcken widmen. Noch später als ich trudelten in kleinen Grüppchen die Gästefans ein, die wie sich später herausstellen sollte, sich komplett vor dem Eingang zwecks Untersuchung ausziehen mussten. Eine verabscheuungswürdige Maßnahme, die letztlich auch nicht von Erfolg gekrönt war, da später im Gästeblock einige rote Bengalen für eine willkommene Abwechslung sorgten. Aufgrund der totalen Arroganz, seine Stammkräfte für den heimischen Ligabetrieb schonen zu wollen, lieferten die Gäste eine erschreckend schwache Leistung und so konnten die Blauen am Ende drei leichte Punkte erbeuten. Zwei Akteure verdienen besondere Erwähnung: zum einen Kevin Kuranyi, der heute eine klasse Partie ablieferte und der Mann am Megafon, der heute zum ersten Mal bei einem Heimspiel in dieser Saison in Erscheinung trat. Tore: 1:0 (13. Min.) Mabiala (Eigentor), 2:0 (40. Min.) Kuranyi, 3:0 (70. Min.) Altintop , 3:1 (90. Min.) Chantome |
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| Vereine: | ||
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Im Mai 1904 (ob es wirklich der 4. Mai war, ist historisch nicht belegt) wurde der SC Westfalia 04 Schalke gegründet. Im Jahre 1912 schloss sich kurzeitig (bis 1913) die Fußballabteilung dem TV 1877 Schalke an. 1919 erfolgte die Fusion des TV 1877 Schalke zum TuS 1877 Schalke an. Ab 1924 nannte sich die Fußballabteilung FC Schalke 04. Insgesamt sieben Mal Deutscher Meister (1934, 1935, 1937, 1939, 1940, 1942 und 1958), viermal Pokalsieger (1937, 1972, 2001 und 2002) und einmal UEFA-Cup Sieger (1997). Die ganze Geschichte ist hier zu finden. Der Europapokalsieger der Pokalsieger von 1996, französischer Meister von 1986 und 1994 und mehrmalige nationaler Pokalsiege wurde erst 1970 gegründet. |
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| Stadion: | ||
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Die Arena AufSchalke wurde offiziell im Sommer 2001 fertig gestellt und löste damit das Gelsenkirchener Parkstadion als Heimstätte des FC Schalke 04 ab. Das Parkstadion befindet sich neben der Arena und fasste 72.000 Zuschauer (aber nur 22.000 überdachte Sitzplätze). Dort finden fast 61.000 Zuschauer Platz (davon 16.500 Stehplätze). Für internationale Spiele wird durch die Umwandlung der Stehplätze in Sitzplätze die Kapazität auf ca. 52.000 Plätze abgesenkt. Die Arena ist multifunktional und hat über 180 Millionen Euro gekostet.
Das
Stadion / die Halle hat eine fast quadratische Form mit abgeschrägten Ecken.
Das Dach sieht aus wie eine Muschel. Die Plätze werden über mindestens 12
(mehr habe ich noch nicht gezählt) Aufgänge eingenommen. Auffällig in der
Arena ist der riesige Videowürfel unter der Decke auf dem die
Vorberichterstattung läuft, Spielstände eingeblendet werden und alle 15
Minuten zum Kauf eines Milchspeiseeises aufgefordert wird. Positiv zu
bewerten ist sicherlich die einmalige Atmosphäre bedingt durch die Nähe zum
Spielfeld und die ungehinderte Sicht auf das Spielfeld. Gegen eine solche
Arena spricht, dass es sich um kein reines Fußballstadion handelt und bei
schlechtem Wetter eigentlich Hallenfussball geboten wird, denn das – wenn
auch lichtdurchlässige – Dach wird bei schlechtem Wetter geschlossen. Der
Vorteil der sehr guten „Bier- und Bratwurst“ – Infrastruktur steht der
Nachteil gegenüber, dass dort alles mit einer Bezahlkarte (Knappenkarte –
clever in Amsterdam abgeschaut) bezahlt wird. |
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Tageskilometer: 510 km mit der Bahn von Berlin nach Gelsenkirchen Saisonkilometer: 28.078 km: 8.576 km Flugzeug, 17.896 km Bahn, 1.386 km KFZ, 220 km Bus zum Vergleich 07/08: 63.094 km: (34.822 km Flugzeug, 15.407 km KFZ, 10.895 km Bahn, 1.157 km Bus, 490 km Schiff) |
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