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1. Bundesliga, Saison 07/08, 24.11.07 |
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Hannover 96 - FC Schalke 04 2:3 Hannover, Arena (49.000 Zuschauer) |
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Ein Bahnticket namens Sparpreis 50 in Kombination mit einer weiteren Ermäßigung inklusive Gruppenfahrerrabatt in diesen unruhigen Zeiten zu buchen ist natürlich gewagt. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt und da Freund Stolle meine Anfrage einer Mitbahnfahrt eindeutig positiv (Ich zitiere wörtlich: „Ne, ich fahre mit dem Auto!“) beantwortete, nachher aber absagte („Kerl, ich hab doch gesagt ich fahr mit dem Auto!“) saß ich nun auf dem Fahrschein für zwei Personen plus ebenso vielen Eintrittskarten. Auf Lichtenberg-Renato war dann wenigstens Verlass, denn dieser wurde erst gar nicht gefragt um mit mir die Westreise anzutreten. Der ICE verließ pünktlich und unbestreikt um die Mittagszeit Berlin und erreichte Hannover (Kein Scherz!) pünktlich. Der Popelpopper aus dem schönen Tecklenburgischen bildete das Empfangskomitee und ohne viel Federlesen (die Zeit und Blase drängte schließlich) ging es schnurstracks die Bahnhofsstraße runter an deren Ende sich eine englische Kneipe (die recht frei übersetzt nach dem Aufschlitzer Johannes benannt ist) befindet. Es kam was kommen musste, drum überspringen wir die ewig gleichen Rituale vor (während und nach) Bundesligaspielen und begeben uns direkt zum Gästeeingang des ehemaligen Niedersachsenstadions. Im Mittelpunkt standen die Ordner, die sowohl betont freundlich als auch obendrein noch total dämlich waren. Die Diskussion ob man nun eine Kamera mitführen darf oder nicht endete bei „nicht“ wegen willkürlich festgelegter Obergrenzen für Brennweiten. Das Problem wurde aber dahin gehend gelöst, dass die Abgabe nur angetäuscht wurde. Da war die nächste Hürde „Platzbeschaffung im Gästeblock“ schon weitaus schwieriger zu nehmen. Mit viel Einsatz konnte aber alsbald auch dieses Problem gelöst werden. |
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| Spiel und Stimmung: | ||
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Das Grundsätzlichste aller Probleme dieser Saison war bis zum heutigen Spiel, dass die königsblau-weißen Lizenzspieler einfach zu wenig Tore schossen. Diese Misere besteht zwar aktuell noch, wurde aber kaschiert, indem man einfach mal die Anzahl der Möglichkeiten, die gemeinhin in Tore resultieren könnten, erhöhte. 10-12, je nach Blickwinkel, standen nach 90 Spielminuten auf der Habenseite und exakt drei Tore (vielleicht auch nur zwei, je nach Blickwinkel) konnten verbucht werden. Verantwortlich dafür waren namentlich die Stürmer Kuranyi und Altintop (der den schwachen Asamoah nach 45 Minuten ersetzen durfte) und ganz genau genommen die taktische Grundausrichtung des Trainers. Der stellte diesmal zwei nominelle Spielmacher auf und sowohl Rakitic als auch Özil (noch einen Zacken besser) machten was daraus. Der eine kam von links, der andere von rechts und in der Mitte machten Ernst und Bajramovic alles dicht. Der Gegner kam so kaum zur Entfaltung und nur zwei geschenkte Gegentreffer (berechtigter Elfmeter und eine „kleine“ Unaufmerksamkeit des Torhüters) gestalteten die Niederlage für die 96er noch knapp. Stimmung war bei Blau gut und prächtig! Tore: 1:0 (17. Min.) Huszti (FE) 1:1 (41. Min.) Kuranyi, 1:2 (50. Min.) Kuranyi, 2:2 (53. Min.) Huszti, 2:3 (62. Min.) Halil Altintop |
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| Vereine: | ||
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Wie aus dem Vereinsnamen unschwer zu erkennen ist, wurde der Verein 1896 unter dem Namen Hannoverscher FC 1896 gegründet. Im Jahre 1913 fusionierte dieser mit BV Hannover 1898 zum Hannoverschen SV 1896. Bis 1945 gab es für den Verein drei Endrundenteilnahmen in den Jahren 1935, 1938 und 1941. Die zweite Endrundenteilnahme bedeutete auch gleich die erste Meisterschaft, denn in zwei Endspielen (das erste endete 3:3 n. V.) wurde der FC Schalke 04 4:3 n. V am 3.7.1938 in Berlin bezwungen. Nach dem Krieg war Hannover 96 fast ausnahmslos in der Oberliga Nord (die Oberliga als höchste deutsche Spielklasse) vertreten und qualifizierte sich zweimal für die Endrundenspiele zur Deutschen Meisterschaft. Der zweite Meistertitel wurde am 23.5.1954, wenige Tage vor Beginn der Weltmeisterschaft in der Schweiz, errungen. Gegner war der mit Nationalspielern gespickte 1. FC Kaiserslautern. Das Spiel endete 5:1 vor 76.000 Zuschauern im Hamburger Volksparkstadion. Überraschenderweise war Hannover 96 (Eintracht Braunschweig erhielt den Vorzug) nicht Gründungsmitglied der Bundesliga und stieg erst 1964 in die höchste deutsche Spielklasse auf. 1973 erfolgte allerdings der Abstieg um danach noch einige Jahre immer mal wieder in der Bundesliga vertreten zu sein. Neben den beiden Meistertiteln ziert die Vitrine von Hannover 96 noch der DFB-Pokal, der 1992 in die Leinestadt (gegen Borussia Mönchengladbach im Elfmeterschießen) geholt wurde. Im Mai 1904 (ob es wirklich der 4. Mai war, ist historisch nicht belegt) wurde der SC Westfalia 04 Schalke gegründet. Im Jahre 1912 schloss sich kurzeitig (bis 1913) die Fußballabteilung dem TV 1877 Schalke an. 1919 erfolgte die Fusion des TV 1877 Schalke zum TuS 1877 Schalke an. Ab 1924 nannte sich die Fußballabteilung FC Schalke 04. Insgesamt sieben Mal Deutscher Meister (1934, 1935, 1937, 1939, 1940, 1942 und 1958), viermal Pokalsieger (1937, 1972, 2001 und 2002) und einmal UEFA-Cup Sieger (1997). Die ganze Geschichte ist hier zu finden. |
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| Stadion: | ||
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Wer noch das alte Niedersachsenstadion kennt, wird die Spielstätte heute nicht mehr wieder erkennen. Nicht nur der Name hat sich geändert, sondern bis auf die Lage eigentlich alles. Die Laufbahn ist verschwunden und das Stadion ist komplett überdacht. Zwar gibt es noch Stehplätze, diese sind aber im Gegensatz zu früher deutlich in der Unterzahl und können bei internationalen Spielen in Sitzplätze umgewandelt werden. Manchen wird die neue Arena durch seine Schlichtheit gefallen, andere wiederum würden den Bau als seelenlos ohne große Besonderheit beschreiben. Fakt ist zumindest, das man konsequent einen Ober- und einen Unterrang hat. 49.000 Zuschauer finden hier auf 41.000 Sitz- und auf 8.000 Stehplätzen Platz. 1.219 Business-Seats und 29 Logen vervollständigen das Zahlenwerk. |
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Tageskilometer: 620 km mit der Bahn von Berlin nach Hannover und zurück Saisonkilometer: 32.349 km: (25.908 km Flugzeug, 995 km KFZ, 4.089 km Bahn, 1.057 km Bus) zum Vergleich 06/07: 44.890 km (21.098 km KFZ, 15.117 km Bahn, 7.284 km Flugzeug) |
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Grüße an Renato, Stolle, Jörg,
Maik und ganz besonders |
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