|
|
|
|
|
|
|
|
|
Mit der U-Bahn ging es von der Hohen Warte zurück zu unserem Hostel am Westbahnhof. Gebucht hatten wir eigentlich zwei Plätzchen für je 19 Euro in einem 6er Zimmer, bekamen aber ein 3er-Zimmer zum Preis für ein Doppelzimmer (je 25 Euro). So hatten wir wenigstens unsere Ruhe, denn wie der Blick in die hauseigene Diskothek verriet war allerlei hysterisches Jungvolk unterwegs. Die Desperados gab es im Doppelpack zum Preis von einem und nach ein paar Bouteillen war der Tag gegen Mitternacht zu Ende. Am nächsten Morgen hieß es um 07:30 Uhr raus aus den Federn und via Südbahnhof die slowakische Hauptstadt mit dem Zug bereisen. Nach ein bisschen ziellos durch die recht überschaubare Innenstadt laufen, machten wir uns gegen Mittag wegen eben Lecker-Mittagessen mit der Tram auf in Richtung Slovan-Stadion. Das Stadion von Inter befindet sich praktisch genau gegenüber und wenn man die Luftlinie entlang geht (Achtung nicht ausgeschildert), kommt man direkt in ein Stadionrestaurant (welches ist allerdings noch nicht erforscht). Das Gulasch mit Knödel schlug mit 90 Kronen (ca. 2,80 Euro) zu Buche und der halbe Liter kostete ein Drittel davon. Das Interieur war dabei genauso interessant wie die weibliche Bedienung, die uns erst mühsam slowakische Sprachfetzen entlockte und bei der Rechnung dann doch die deutsche Sprache beherrschte. Später betraten Mike und sein Kumpel Ulrik die Szenerie und schon war die gute Laune wie weg geblasen, denn der alte Göttinger Brummbär war natürlich ohne sein heiß geliebtes Navigationssystem in Osteuropa total hilflos. Die Lage verschlimmerte sich aufgrund des Windes und einer Beifahrertür dramatisch. Denn dieser gemeine Wind schlug die Tür aus der Hand des Beifahrers, verzog diese dadurch ein „wenig“ und gefährdete den weiteren Tourverlauf doch ganz erheblich. Zumindest die von Mike und Ulrik, denn wir wären auch so wieder um 18:00 Uhr in Wien bzw. um 18:19 Uhr am Horrstadion bei der Wiener Austria gewesen. So investierten wir aber ein paar Minuten und schoben die Tür wieder in die richtige Richtung, so dass diese zwar schloss, sich aber nicht mehr öffnete. 80 Kronen später standen wir dann im schönen Stadion von Inter. |
|
|
|
Spiel & Stimmung: |
|
Die offiziell gemeldeten 865 Zuschauer halte ich gelinde gesagt für leicht übertrieben, es mögen allenfalls die Hälfte im weiten Rund gewesen sein. Identifizierbare Gästefans Null, singende Heimunterstützer ca. 30. Das Spiel der Abstiegsrunde war leider auch nicht der Knaller, aber wenigstens fielen Tore und die Getränkepreise waren schön niedrig. Tore: 1:0 (22. Min.) Hodek, 2:0 (55. Min.) Slahor, 3:0 (85. Min.) Horvath, 3:1 (90. Min.) Krizko. |
| Vereine: |
|
FK Inter Bratislava wurde im Jahre 1940 (oder 1945?) unter dem Namen SK Apollo gegründet. In der Tschechoslowakei gewann der Verein einmal die Meisterschaft und seit dem die Slowaken ihren eigenen Landesmeister ausspielen, zieren zwei Meisterschaften und drei Pokalsiege den Briefkopf des Klubs. Der AC Trencin wurde erst im Jahre 1992 als Ozeta Trencin gegründet und stieg 1997 in die erste Liga auf. |
|
Stadion: |
|
Das Stadion von Inter liegt, wie bereits erwähnt, unweit der Spielstätte von Slovan und ist von der Innenstadt ca. 10 Minuten mit der Tram entfernt (Linie 4). Es verfügt aber eine Laufbahn und sehr kultige Flutlichtmasten. Zu jedem Plätzchen gibt es eine Sitzschale, mal gelb, mal schwarz und oft auch rot. Überdacht ist nur die Haupttribüne und in deren Inneren befinden sich die nagelneue Vereinskneipe, der VIP-Bereich und die Geschäftsstelle des Vereins. Darüber hinaus erwähnenswert sind noch der INTER-Schriftzug auf der Gegengeraden und die wuchtige Anzeigetafel. |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Tageskilometer: 66 km mit der Bahn von Wien nach Bratislava Saisonkilometer: 32.596 km (16.688 km KFZ und 7.624 km mit der Bahn und 7.284 km mit dem Flugzeug) zum Vergleich 05/06: 46.387 km (10.984 km Flugzeug, 24.473 Km Bahn, 11.183 km KFZ, 288 km Schiff, 690 km Bus) |
|
|
|
|
|
|