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Heimstetten, Sportpark Heimstetten (350 Zuschauer) |
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Zwischen Feucht nach Heimstetten lagen rund 150 km und da der Großteil der Strecke über die Autobahn führte, hatten wir keinerlei Zeitprobleme. Die Wagenbesatzung verkleinerte sich für dieses Teilstück auf drei Personen (BFCer, Unioner und ich), weil der Hasper und Jens noch zu Nürnberg II (gegen Fürth II) wollten. Um kurz nach zwei verließen wir die A9 an der Anschlussstelle Garching-Süd und steuerten zunächst Ismaning an, wo noch vor dem Ortseingang der Sportpark ausgeschildert war. Dort angekommen fanden wir zwar einige Fußballplätze vor, aber nicht einen vernünftigen Hauptplatz. Ergo musste der Wagen gedreht und nach Ismaning-City gesteuert werden, wo uns dann aber auch ein Wegweiser zur Spielstätte des FC führte. Kurz einen Blick auf diese geworfen und dann Richtung Heimstetten, wobei wir eine akribische Zeitmessung vornahmen. Als wir am dortigen Sportpark ankamen, hat diese exakt 19 Minuten gedauert, für unsere Verhältnisse ein wenig zu lang. Na ja, wird schon irgendwie gehen. Nachdem der Wagen dann strategisch in Fahrtrichtung abgestellt wurde, betraten wir den Ground des Neulings der Bayernliga. Super Eintrittskarten wurden ausgegeben, nur die Programmhefte waren leider schon alle. |
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Spiel: |
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Trotz der hohen Temperaturen boten die Akteure den Zuschauern ein schnelles und unterhaltsames Spiel. Den besseren Start erwischten dabei die Hausherren, die schon nach ca. zehn Minuten den Großbardorfer Torhüter zu einer Parade zwangen. Im Gegenzug musste dann auch der Schlussmann auf der anderen Seite sein ganzes Können aufbieten. Beide Mannschaften spielten auch in der Folgezeit munter nach vorne und so ergaben sich zahlreiche Tormöglichkeiten. Nach einer halben Stunde fiel dann das 0:1 und fünf Minuten später sogar das 0:2 durch einen herrlich vorgetragenen Konter. Kurz vor der Pause konnte Heimstetten dann noch den Anschlusstreffer erzielen, welcher stark nach einem Eigentor roch (die stinken aber die Eigentore, puh). In der zweiten Halbzeit war das Tempo nicht mehr so hoch wie im ersten Durchgang und als ein Spieler der Gastgeber mit Gelb-Rot den Platz verlassen musste (ca. 80 Min.) waren wir uns einig, dass der Käs gegessen ist (In den Schlussminuten fielen dann aber noch zwei gerecht verteilte Tore, aber da waren wir schon in Ismaning.). Tore: 0:1 (32. Min.) Büttner, 0:2 (37. Min.) Kröner, 1:2 (40. Min.) Haas, 1:3 (87. Min.) Knüttel, 2:3 (90. Min.) Eichler. |
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Stimmung: |
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Eine paar Herrschaften (die wohl mit dem Mannschaftsbus aus Nordbayern angereist waren) konnte man anhand der Torjubler als Gästefans identifizieren. Der restliche Anhang war entweder neutral oder den Heimstettern zuzuordnen. Es fiel aber nur eine kleine Gruppe aus dem Rahmen, die mit einer Pauke unter dem Tribünendach für Stimmung sorgen wollten. Bei dem Versuch ist es dann auch geblieben. |
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Vereine: |
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Wäre der SV Heimstetten ein Auto, so würde er sicherlich in die Kategorie Youngtimer fallen. Kein Oldtimer, kein Neuwagen – halt irgendwo dazwischen. Gegründet wurde der Verein im Jahre 1967 und schaffte 1985 den Sprung in die A-Klasse (heute so was wie die Kreisliga). Der Stadtteilverein (Heimstetten gehört zu Kirchheim bei München) stieg 1993 in Bezirksliga und 1998 in die Bezirksoberliga auf. Stetig ging es nach oben und am 11. Juni 2003 stand man auf Platz Eins und spielte fortan in der Landesliga. Nach nur drei Spielzeiten in der fünfthöchsten Spielklasse gelang den Bayern der Aufstieg in die Oberliga. Wenn das so weiter geht, heißt der deutsche Meister 2012 SV Heimstetten.
Der TSV Großbardorf 1923 e.V. ist ein Sportverein mit 550 Mitgliedern aus Großbardorf. Seine Vereinsfarben sind grün/weiß. Aus dem Vereinsnamen lässt sich vermuten, dass der Verein im Jahre 1923 gegründet wurde. Er spielt seit 2003 in der Bayernliga. |
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Stadion: |
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Gerade mal fünf Jahre ist der Sportpark Heimstetten alt und kann mit einem Fassungsvermögen von 4.000 Plätzen (davon 184 überdachte Sitzplätze) aufwarten. Eine kleine sterile Betontribüne, die aber nicht die gesamte Längsseite beansprucht, befindet sich auf der einen Seite und gegenüber gibt es nur in der Mitte ein paar Betonstufen. Die Hintertorseiten sind dagegen nicht ausgebaut. Die gesamte Anlage ist sehr weitläufig und es fehlt auch irgendwie das besondere Flair. Es gibt auch ein Stadionrestaurant, wohl ebenso neu wie nobel, welches den klangvollen Namen „Zum Kelten“ trägt. |
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Tageskilometer: 157 km mit dem KFZ von Feucht nach Heimstetten Saisonkilometer: 672 km (672 km KFZ) zum Vergleich 05/06: 46.387 km (10.984 km Flugzeug, 24.473 Km Bahn, 11.183 km KFZ, 288 km Schiff, 690 km Bus) |
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