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Wattenscheid, Sportplatz Espenloh (ca. 200 Zuschauer) |
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Heute stand mal wieder ein ganz außergewöhnliches und besonders delikates Menü auf der grünen Speisekarte. Nach langer, langer Zeit ging es mal wieder in den einst goldenen Westen. Da man diesmal zu dritt war und der Winter wohl auch endgültig Lebe wohl gesagt hatte, konnte das Automobil aus der nicht vorhandenen Garage geholt werden. Lee aus London befindet sich gerade auf großer Deutschland-Tournee (ca. 250 Spiele in 10 Tagen) und war zumindest von dem heute geplanten flotten Dreier besonders angetan. Dritter Mann war Alex, ein Franke aus Berlin, der eigentlich eher Clubberer ist, aber mehr mit und auf Schalke fährt (recht so) als mit seinem Stammverein. Aus kostenrechnungstechnischen Gründen wurden zudem noch zwei Plätze als Mitfahrgelegenheit ausgeschrieben und, obwohl damit eigentlich nicht zu rechnen war (ich glaube, ich kaufe mir einen Autobus und starte ein neue Karriere), war die Nachfrage für die Mitfahrt morgens um sechs von Berlin in den Pott doch recht groß. Nachdem dann alle in und um Berlin eingesammelt waren, schossen wir wie der Blitz via A2 gen Kohlenpott. Besondere Vorkommnisse keine. Im schönen Ruhrgebiet nach weniger als vier Stunden angekommen mussten erst mal sämtliche Mitfahrer entsorgt werden, ehe es für den Fahrer und den Mann von der schicken grünen Insel zum Lohrheidestadion ging. Das Stadion präsentierte sich in voller Blüte, nur leider war unser Ziel der direkt daneben liegende Sportplatz Espenlohe. Eigentlich müsste dieser aufgrund seiner zahlreichen Tribünen und Traversen einen viel glanz- und klangvolleren Namen haben, wie z. B. Lohrheide-Nebenplatz. Aber man will sich ja nicht beschweren, denn der Kollege aus dem Mutterland des Fußballs schlug doch allen Ernstes den Junioren-Kick des komischen Vereins aus der unaussprechlichen Stadt als echte Alternative vor. „Never!“ (Der wahre Grund für meine unhöfliche Verweigerung war natürlich, dass ich dort schon einmal war! Übrigens stellte sich später heraus, dass dieses Spiel abgesagt wurde). Während die Jungs auf dem Rasen verbissen um eine mögliche Profikarriere kämpften, wurde erstmal der Coburger mit zwei Kumpanen gesichtet. Der hatte auch gleich ein paar schöne Geschichten vom UEFA-Cup-Spiel in Sofia auf Lager und so verging die erste Halbzeit wie im Flug. Ganz lustig war der Kollege, der zum ca. 20 Meter entfernten Bierstand geschickt wurde und sich fünf Minuten später von dort mit seinem Mobiltelefon meldete. Nach weiteren fünf Minuten Telefonkonferenz kam er dann irgendwann ohne Bier und Würstchen, dafür aber mit vier Bechern Kaffee für fünf Leute zurück. Später erschien dann noch der Captain, der das Gesprächsniveau um ein vielfaches steigerte (ausnahmsweise keine Ironie) und ehe man sich versah, war der Vormittag zu Ende und das erste Spiel des Tages im Sack. |
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| Spiel: |
Ziemlich souverän setzten sich die Jugendlichen des VfL Bochum bei den Wattenscheidern durch, wobei sich gerade die Gäste technisch als äußerst stark präsentierten. Nur die vorentscheidenden Tore hätten früher fallen müssen. Tore: 0:1 (17. Min.) Zejnullahu, 0:2 (66. Min.) Zejnullahu, 0:3 (78. Min.) Gül, 1:3 (79. Min.) |
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| Stimmung: |
Fehlanzeige! |
| Stadion: |
Fehlanzeige! Eigentlich unglaublich, dass die zweite Mannschaft der Wattenscheider hier ihre Spiele in der Oberliga bestritt. Der Platz hat aber auch gar nix zu bieten. |
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Tageskilometer: 505 km mit dem Auto von Berlin nach Wattenscheid Saisonkilometer: 34.272 km (10.984 km Flugzeug, 16.026 Km Bahn, 6.392 km KFZ, 180 km Fähre, 690 km Bus) zum Vergleich 04/05: 39.952 km (23.213 km PKW, 5.677 km Bahn, 10.962 km Flugzeug) |
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Grüße an den Coburger & Gang und an Captain S. |
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