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Essen, Stadion BSA Am Hallo (ca. 200 Zuschauer) |
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Kaum ertönte im Stade de la Meinau der Schlusspfiff, rannten wir zum Parkplatz um zügig wieder über den Rhein zu kommen. Klappte eigentlich auch ganz gut, aber da die paar vor uns an der Parkplatzausfahrt („Sortie!“) stehenden Franzosen jeden der von links und jeden der von rechts in die Schlange wollte fleißig reinwinkten, war ein schneller Rückzug nicht mehr möglich. Kreuz und quer, einer sogar komplett rückwärts, standen nun die Wagen mit den gelb-schwarzen Kennzeichen auf dem Parkplatz rum. Ein Chaos sonder gleichen. Irgendwann verlor der Schreiberling dieser Zeilen total die Nerven und gab übelste Beleidigungen in Richtung unserer lieben Nachbarn und ehemaligen Kriegsgegner ab. Als sich dann alle, die sich in Hörweite befanden, entsetzt umblickten, wurde dem eben noch Erregten klar, dass man vorher wohl besser den serienmäßig eingebauten automatischen Fensterschließer betätigen sollte. Aber als man sich schon geistig mit einer Nacht im Auto abgefunden hatte, ging es plötzlich doch noch vorwärts. Schnell noch TJ und seinen Kumpel eingeladen und ein paar Minuten später in Kehl wieder entsorgt, stellten die restlichen 120 km bis zu unserer Luxusherberge in Mannheim kein Hindernis mehr da. Nachdem wir dann alle verfügbaren Nummern in den seelenlosen Ersatz für eine attraktive Dame an der Rezeption eingeben hatten, summte erst die Türöffnung am Eingang und dann endlich auch die zu unserem Zimmer. Die Nacht war natürlich wieder viel zu kurz und nachdem sich mein Mitfahrer in aller Herrgottsfrühe die Nasenhaare getrimmt hatte, starteten wir noch im Dunkeln Richtung Ruhrgebiet durch. Wieder spielte das Wetter nur bedingt mit, denn Schneeregen in Verbindung mit Sommerreifen sorgte für Unbehagen. Nichts desto trotz erreichten wir Punkt 11 Uhr Essen, obwohl wir da eigentlich gar nicht hinwollten. Auf Daniels Vormittagsprogrammzettel stand die Nachholpartie der zweiten Frauen-Bundesliga zwischen Wattenscheid 09 und Holstein Kiel und auf meinem der Knüller in der A-Junioren Westfalenliga zwischen dem DJK TuS Hordel und den Sportfreunden Siegen. Ja, ja, beides echte Klassiker – aber wie man unschwer erkennen kann – ABGESAGT. Als so ziemlich letzte Alternative blieb uns daher nur das obige Match. Dieses hätte eigentlich an der Hafenstraße stattfinden sollen, wurde aber in die Bezirkssportanlage „Am Hallo“ verlegt. Zu verdanken hatten wir diese Informationsflut nicht nur dem technologischen Fortschritt, der Telefonieren ohne Kabel erlaubt, sondern Rolle Rolex, der schon ziemlich fortschrittlich das Internet bedienen und die Reviersport lesen kann. |
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| Spiel: |
Man weiß gar nicht, wo man anfangen soll, drum lasse ich’s gleich mal bleiben. Tor: 0:1 (43. Min.) Fetsch |
| Stimmung: |
Hier ereilt den Schreiber das gleiche Schicksal wie bei der Spielberichtserstattung. |
| Stadion: |
Das klassische Mehrzweckstadion „Am Hallo“ wurde nach zweijähriger Bauzeit im August 2001 eröffnet. Hier ist alles neu. Die überdachte Tribüne, die an den spröden Charme der 70er erinnert und auf der Rauchverbot herrscht, genauso wie die Laufbahn und der Rasen. Laut offiziellen Angaben fasst das Stadion 2.600 Zuschauer, welches für die hier spielenden Vereine auch vollkommen ausreichend ist. Hier zu Hause ist die SG Essen-Schönebeck (1. Frauenfußball-Bundesliga) und der FC Stoppenberg (Kreisliga B Gruppe im Kreis Essen-Nord-West). |
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Tageskilometer: 455 km mit dem KFZ von Strasbourg über Mannheim nach Berlin Saisonkilometer: 21.100 km (5.900 km Flugzeug, 9.382 Km Bahn, 5.305 km KFZ, 170 km Fähre, 650 km Bus) zum Vergleich 04/05: 39.952 km (23.213 km PKW, 5.677 km Bahn, 10.962 km Flugzeug) |
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