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Saarbrücken, Ludwigsparkstadion (21.500 Zuschauer) |
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Die Viertelstunde zwischen Abpfiff im FC-Sportfeld und Anpfiff im Ludwigsparkstadion reichte vollkommen aus, um die Wegstrecke zwischen beiden Spielstätten zurück zu legen. |
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| Spiel: |
Bei ungünstiger Ergebniskonstellation zweier anderer Partien (Karlsruher SC – Energie Cottbus und 1860 München – LR Ahlen) bestünde die – zugegeben recht unwahrscheinliche – Möglichkeit, dass ein Verein die zweite Bundesliga heute verlassen muss. Grundvoraussetzung wäre allerdings ein Sieg von Ahlen bei 1860. Zumindest in der ersten Halbzeit war die Partie spielerisch einigermaßen erträglich, wobei der Gast aus Trier den wesentlich besseren Start erwischte und durch Becker in Führung ging. Den nächsten Aufreger übermittelte das Radio, das nach 25 Minuten die Zwischenstände aus Karlsruhe (1:1 und München 1:2) sendete. Zu diesem Zeitpunkt war Cottbus unterm Strich und für die Saarländer die Lage mehr als ernst. Zumal die Trierer weiter drückten und dem zweiten Tor näher waren als der 1. FC seinem ersten. Danach wachten die Mannen von Trainer Ehrmanntraut aber auf und konnten fünf Minuten vor dem Pausenpfiff den Ausgleich erzielen. Die Zwischenergebnisse zur Halbzeit: Karlsruhe 1:2, München 2:2. Damit war der LR Ahlen wieder auf einem Abstiegsplatz. Nach gut einer Stunde – zu diesem Zeitpunkt führte auf einmal Ahlen in München – war dann Eintracht Trier auf einem Abstiegsplatz, aber komischerweise hatten danach die Gastgeber die besseren Chancen und Trier agierte viel zu nervös. Am Ende siegte LR Ahlen doch bei 1860 und durch die knappe Niederlage der Cottbuser in Karlsruhe müssen nun die Trierer den Gang in die Drittklassigkeit antreten. Aber wie Renato an diesem Wochenende immer so schön sagte: „Die Tabelle lügt nicht!“ Fazit: Eigentlich ein total schwaches Spiel, dass aber aufgrund der Ereignisse auf den anderen Plätzen bis zur letzten Minute spannend war. Tore: 0:1 (7. Min.) Becker, 1:1 (39. Min.) Reuter. |
| Stimmung: |
Aufgrund des Derbys war die Atmosphäre im Stadion diesem auch würdig. Positiv überraschte dabei der Gästeanhang der seinen Block gut gefüllt und mit lautem Gesang untermalt präsentierte. Auch die eine oder andere Raucheinlage sorgte für ein schönes Bild. Nur der Stadionsprecher hatte was dagegen, forderte sofortige Unterlassung. Aber der Typ war ein echter Witzeclown und haute so machen Kalauer über die Lautsprecheranlage. So stellte er brüllend kurz vor der Partie den Zuschauern die Frage: „Wer hat denn auch nur vier Stunden heute Nacht geschlafen?“ Die Reaktion des Publikums: keine! Wahrscheinlich rechneten alle flugs noch einmal nach wie lange denn nur jeder die Augen geschlossen hatte. 4 ½ Stunden? 8 Stunden? Oder gar nach ordentlichem Suff 10 Stunden? Wenn jemand dem sympathischen Publikum von der Saar ein Gefallen tun will, dann sollte er diesen Stadionsprecher kaltmachen. Ein wenig enttäuschend präsentierte sich allerdings der heimische Anhang – insbesondere der Block unterhalb der Haupttribüne – der zwar für keinen schlechten Support sorgte, aber irgendwie hatte man doch mehr erwartet. Löblicherweise wurde aber auch hier der Support von schönem Rauch flankiert. |
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| Vereine: |
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| Stadion: |
Das Ludwigsparkstadion wurde 1953 feierlich eröffnet und noch im gleichen Jahr auch der Zuschauerrekord (53.000) beim Länderspiel (WM-Qualifikationsspiel) zwischen dem Saarland und Deutschland (1:3) aufgestellt. Es bietet über 35.000 Zuschauer Platz, wobei es ca. 7.800 (davon ca. 5.000) überdachte Plätze gibt. Die Gegentribüne stammt aus dem Jahre 1978 und besteht komplett aus Fertigbauteilen. Als Anfang der 90er Jahre der DFB-Präsident Hermann Neuberger das Zeitliche segnete, gab es Pläne, den Ludwigspark ihm zu Ehren umzubenennen. Aber man verwarf diese Pläne ebenso, wie die in Saabrücken, eine bundesligataugliche Saar-Arena zu bauen. Trotz der Laufbahn hat man eine gute Sicht auf das Spielfeld, es sei denn, man steht in Kurvenblöcken weit unten, denn dann behindern die Zäune den Blick erheblich. |
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Tageskilometer: 740 km von Saarbrücken über Mannheim nach Berlin Saisonkilometer: 38.454 km (22.815 km PKW, 4.677 km Bahn, 10.962 km Flugzeug) |
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Nach dem wir dann VfB-„ich bin mit dem UEFA-Cup-Platz unzufrieden“-Christian in Mannheim wieder einsammelten, war die Devise Gas durchdrücken und ab in die Hauptstadt. Dummerweise spielte aber das Wetter nicht mit und mit teilweise Tempo 70 ging es dann bis zur ehemaligen deutsch-deutschen Grenze, wo der Fahrbahnbelag dann wesentlich trockener war. Grüße an die Mitfahrer und natürlich Dank an Yannik und Jan aus Saarbrücken für die wertvollen Tipps. |
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