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                  Frauen-Bundesliga, Saison 03/04, 07.12.03                

    1:3   

FCR 2001 Duisburg  - 1. FFC Turbine Potsdam

Duisburg, PCC-Stadion (622 Zuschauer)

 

Der Elfmeter zum 1:2 

  Die Nacht war lang und der Schlaf kurz - so kostete es doch ein gehörige Portion Überwindung sich über die A40 nach Duisburg Homberg zu quälen. Dort angekommen musste man erst mal Frau Theune-Meyer einen Parkplatz zuweisen („Jau, Frau Bundestrainerin, hier könnse parken!“ (O-Ton Borussen-Hendrik)). Im Stadion dann machte man auch gleich einige Hopper ausfindig (u. a. der Greifswalder von gestern und neu in der Galerie Thilo Schnabel).

 

Spiel:

In der Frauen-Bundesliga sieht es ganz nach einem Zweikampf zwischen den Damen und Potsdam und dem 1. FFC Frankfurt aus. Beide noch ungeschlagen an der Spitze der Tabelle. Die Duisburgerinnen in der ersten Hälfte eindeutig die bessere Mannschaft. Doch auch die besten Tormöglichkeiten wurden ausgelassen. Das 1:1 zur Pause war damit auch sehr schmeichelhaft. In der zweiten Hälfte die Damen aus Brandenburg besser. Einen besonders bitteren Nachmittag erlebte die Nationaltorfrau Silke Rottenberg. Das 1:2 verschuldete sie, als sie eine Gegnerin elegant im 16-Meter-Raum von den Beinen holte (der fällige Elfmeter saß) und das 1:3 war ein klassisches Eigentor.

1:0 Grings (38.); 1:1 Hingst (44.); 1:2 Makowska (78. FE); 1:3 Zietz (80.)

   
Vereine:

Den FCR 2001 Duisburg gibt es nicht erst seit zwei Jahren, vielmehr „wurde der vorangeschrittenen Professionalisierung im Deutschen Frauenfußball Rechnung getragen“ und löste sich auch dem Altverein FCR Duisburg 1955 e. V. heraus. Davor hieß der Verein FC Rummeln-Kaldenhausen. Größte Sportliche Erfolge waren die Deutsche Meisterschaft 200 und der Pokalsieg 1998.

 Am 3. März wurde die erste Frauenmannschaft in der Sektion der Betriebssportgemeinschaft Turbine Potsdam gegründet. Seit 1999 heißt der Verein 1. FFC Turbine Potsdam. In der DDR wurde die Damen sechsmal Meister und belegte 2001, 2002 und 2003 jeweils den zweiten Tabellenplatz.

 

 

Stimmung:

622 Zuschauer sind bei einem 11 Uhr Termin ganz ordentlich. Aber Stimmung kommt dort wahrlich nicht auf. Einzig die zwei Turbinefans machten sich ab und an akustisch bemerkbar. Dafür waren aber auch etliche Fans von Dynamo Dresden vor Ort. Lustig, wenn auch inzwischen ein alter Hut, sind die Rufe der Spielerinnen „Hintermann“!

   
Stadion:






 

Das PCC-Stadion ist benannt nach dem Hauptsponsor Petro Carbo Chem und ist wohl erst vor kurzem neu gebaut worden. Die Haupttribüne erreicht man über zwei Treppenaufgänge und bieten Schutz vor Regen und Platz für 800 Zuschauer. Auf der Gegengeraden befinden sich ein paar Stufen und die Hintertorseiten bestehen aus einfach Wällen. Insgesamt wird das Fassungsvermögen mit 3.000 angegeben. Auf eine Laufbahn und sonstige Hindernisse wurde gänzlich verzichtet.


 

 

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