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26.06.2004 |
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Mit „Gretie und Pleti“ (Pleti fehlte allerdings) machte sich die Reiseleitung auf die gut 250 km lange Strecke nach Faro. Dank der leeren Autobahnen war man auch in gut zwei Stunden vor Ort und erkundet schon mal die Gegend rund um das Stadion. Die Kassen waren übrigens geöffnet. Danach erst mal rein nach Faro – das Stadion liegt ca. 10 km entfernt – und mit Bildzeitung bewaffnet erst mal schön lecker Mittagessen. Der Nachmittag wurde dann noch in einem Straßencafe verbracht, wovon man herrlich das orange Treiben auf dem zentralen Platz bestaunen konnte. Ca. zwei Stunden vor Spielbeginn waren wir bereits wieder am Stadion und konnten uns den letzten Parkplatz direkt an der Autobahnauffahrt sichern. Die Fans, die sich auf den großen Parkplatz direkt am Stadion hinstellten, brauchten nach dem Spiel über zwei Stunden um davon weg zu kommen. Ein bisschen peinlich wirkten die einige deutschen Fans, die sich dieses Spiel antaten. Mit Vereins- und Nationalmannschaftstrikots zum einem Spiel der Holländer rennen, finde ich - gelinde gesagt - peinlich! Der deutsche Fahnenterror war im Übrigen auch in Faro nicht zu übersehen. |
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| Spiel: |
Mit zunehmender Spieldauer wurde die Partie immer interessanter und besser. Die erste Halbzeit war total langweilig, die Verlängerung hingegen total spannend. |
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| Stimmung: |
Die holländischen Fans ganz klar in der Überzahl. Trotz Unterstützung einer kleinen Kappelle vermochte sie dies aber nicht in akustische Überlegenheit umzumünzen. Auffallend viele Familien – inkl. Oma, Opa und Kinder vor Ort. |
| Stadion: |
Das Estádio Algarve fällt durch seine ungewöhnliche Dachkonstruktion auf. Die Tribünen werden von einer Art Muschelschale überdacht und die Träger zu dieser Konstruktion befinden auf den spiralförmigen Ecktürmen, die als Aufgang zu den obersten Zuschauerrängen dienen. Recht geschickt verkleidet sind die beiden Hintertortribünen. Erst beim Betreten dieser erkennt man, dass sich um simple (unüberdachte) Stahlrohrkonstruktionen handelt. Dies aus guten Grund, denn nach der EM werden sie abgebaut. Zusätzlich erhält das Estádio Algarve eine Laufbahn und kann dann mehrzwecklich genutzt werden. Ein Fußballverein hat und wird hier auch keine Heimat finden. |
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Dank des strategisch guten Parkplatzes waren wir zwei Stunden nach dem Spiel wieder im Hotel. Die Rückreise verlief ohne größere Schäden, mal abgesehen davon, dass „Burn“ die Hotelzimmerschüssel unfreiwillig nach Andenken mitnehmen wollte. Trotz der doch recht hilflosen Mitfahrer kann man die Reise als gelungen bezeichnen. Daher Dank an „Burn“, den „tanzenden Steuerberater“ und Gudio „hömma, samma, mama“ S. Besondere Grüße nach München und Husum! |
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