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Eschborn, Heinrich-Graf-Sportanlage (3.000 Zuschauer, ausverkauft) |
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Mit ICE, ohne Eintrittskarte und ohne jegliche Begleitung ging es in die hessische Provinz. Freitags Zugfahren ist ja meist nie so ganz angenehm, aber wenn dann noch eine japanische Kindergruppe den Großraumwagen in Beschlag nimmt, kommt das schon blankem Terror gleich. Egal, irgendwann war die Fahrt dann auch zu Ende und eine halbe Stunde vor dem Anpfiff traf ich in Eschborn an der Heinrich-Graf-Sportanlage – immer noch Karte – ein. Sämtliche Fragen (es waren mind. 30) nach irgendwelchen Tickets wurden mit einem Kopfschütteln und der meist gleichen Antwort erwidert: „Ich suche selber.“ Mit mehr Glück als Verstand, war dann aber doch jemand so gnädig mir eine Karte, und das auch noch zu einem normalen Preis, zu verkaufen. Dank an dieser Stelle dem edler Spender. |
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| Spiel: |
In der erstmals ausverkauften Sportanlage des 1. FC Eschborn zeigte die Gäste aus Offenbach die wesentlich bessere Spielanlage und ging so auch nach ca. 10 Minuten durch Dworschak in Führung. Fast wäre in der ersten Halbzeit noch ein weiterer Treffer für die Offenbacher gefallen, doch der Pfosten rettete für die Eschborner. Es waren keine fünf Minuten im zweiten Durchgang gespielt, da erhöhte Judt mit einem strammen Schuss vom 16er auf 0:2. Das 0:3 durch in der 75. Min. durch Sulat Türker hätte eigentlich die Vorentenscheidung bringen müssen. Aber die Hausherren kämpften wacker und verkürzten binnen vier Minuten auf 2:3 (Kopfball Zimmermann (76. Min) und Leifermann (80. Min.)). Das 3:3 war auch noch möglich, aber ein Schuss kurz vor Schluss ging knapp am OFC-Tor vorbei. Demgegenüber hatten die Offenbacher aber auch noch einige gute Konterchancen. Fazit: Extrem unterhaltsamer Kick. |
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| Stimmung: |
Der OFC-Gästeblock war mit über 1.000 Offenbachern gefüllt und aufgrund des Spielverlaufs waren diese natürlich in absoluter Feierlaune. Direkt neben diesem Block auf der Gegengerade befand sich der Heimblock, der sich auch einige Male Verhör schaffen konnte. Die restlichen Zuschauer fielen dagegen meist durch Pöbeleien auf. |
| Stadion: |
Dass der 1. FC Eschborn in den letzten Jahren einige Aufstiege feiern konnte sieht man der Sportanlage an. Zusatztribünen flankieren das Vereinsheim. Auf dessen Balkon sitzen die wichtigen Personen von Funk und Fernsehen und einige Funktionäre. Die Gegengerade besteht aus ein paar Stufen, wobei zwischen Zaun und Stehplatz enorm viel Platz ist. Hinter den Toren kann man das Spiel als Normalzuschauer nicht verfolgen, weil sich auf der einen Seite ein Sichtschutz und auf der anderen eine Art VIP-Zelt mit angeschlossenem Apfelweinstand befindet. |
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Schöne Grüße an dieser Stelle auch nach Babenhausen :) |
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