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Eberswalde, Westendstadion (ca. 150 Zuschauer) |
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| Spiel: |
In der Nordstaffel der NOFV-Oberliga stand heute das ein Abstiegsduell zweier Brandenburger Vereine auf dem Programm. Der 15. empfing den 14. Kaum hatte man es sich im Gästeblock gemütlich gemacht, erfolgte auch schon der Anpfiff. Keine 30 Sekunden später der nächste Pfiff - Tor für den FV Motor. Lars Scheunert war der flinke Schütze. Vorausgegangen war lediglich der Anstoß, ein Pass in die Tiefe, ein schöner Doppelpass im Strafraum von "Hütte" und der Schuss auf das Tor von Kevin Fettke. Der FV Motor war in der Folgezeit optisch überlegen und so ging es verdient in die Pause. Im zweiten Spielabschnitt verflachte die Partie und so konnte Andreas Heyse in der 70. Minute das Tor zum Endstand erzielen. Während sich Eberswalde ein wenig Luft im Abstiegskampf verschaffen konnte, gehen die Hüttenstädter wohl schweren Zeiten entgegen. |
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| Stimmung: |
12 handgezählte Fans aus Eisenhüttenstadt mit eben so vielen Zaunfahnen und einem Megaphon versuchten alles, aber all das half auch nichts. Auf der Gegenseite hingen auch ein paar Fahnen und der Trommler und Fahnenschwenker (in einer Person) versuchten dagegen zu halten. All das ist eben Alltag in der NOFV-Oberliga Staffel Nord, wobei es viele Vereine gibt denen geht es fantechnisch noch schlechter geht. |
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| Vereine: |
Wer sich intensiv mit der Historie vom FV Motor Eberswalde auseinandersetzen will, dem empfehle ich die gute Seite www.motor-eberswal.de . Der EFC Stahl wurde offiziell als BSG Stahl Fürstenberg gegründet. Nach zwei Umbenennungen (1953 BSG Stahl Stalinstadt und 1960 BSG Stahleisenhüttenstadt) 1990 der heute noch aktuelle Vereinsname Eisenhüttenstädter FC Stahl. In der DDR meist unterklassig, außer Saison 69/70, 89/90 und 90/91, spielte man in der DDR-Oberliga bzw. in der NOFV-Oberliga (90/91). In der Saison 91/92 Qualifikation für den Europapokal der Pokalsieger (im FDGB-Pokalfinale unterlag man Meister Hansa Rostock mit 0:1), dort schied man allerdings gegen Galatasaray Istanbul in der ersten Runde aus (1:2 und 0:3). Seitdem nur noch Regionalliga- bzw. Oberligazugehörigkeit. |
| Stadion: |
Wer das Westendstadion in Eberswalde besuchen will, ob mit Auto oder per Bahn, hat es ganz einfach. Mit dem Auto aus westlicher Richtung immer gerade aus und irgendwann liegt das Areal auf der rechten Seite. Zur Orientierung: Sieht man irgendwann einmal einen riesigen Kran linker Hand, dann ist es nicht mehr weit. Vom Bahnhof Eberswalde geht es genau anders rum, sprich aus östlicher Richtung einfach zehn Minuten gerade auslaufen und schon sieht man den Platz (aber Achtung, dann nicht auf der rechten Seite, sondern auf der linken). Ein Hingucker ist in jedem Fall der nostalgische Sprecherturm. Auch an einer Überdachung mit Sitzplätzen fehlt es nicht. Die ist sogar richtig klug angebracht, denn findet mal ein Spiel auf dem danebenliegenden Kunstrasenplatz statt, braucht sich der interessierte Zuschauer einfach nur umdrehen. |